The Forgotten City
(gespielt auf PC / Linux / Valve Proton)
The Forgotten City ist ein Mystery Adventure in First Person Ansicht. Der Clou dabei ist, dass sich der Spieler in einer Zeitschleife à la "Täglich grüßt das Murmeltier" befindet, der es zu entkommen gilt. Spielerisch ist es zu 70-80% ein Walking Simulator mit vielen Dialogen und zu 20-30% ein, naja, wie soll man es ausdrücken "Horror Shooter" – mit sehr großzügiger Auslegung der Begriffe "Horror" und vor allem "Shooter".
Und genau dieser "Action" Teil des Spieles zieht den Titel leider für mich ziemlich runter. Ich fand diese Abschnitte einfach nur nervig, da man mehr oder weniger hilflos ist und per Try & Error seinen Weg an teilweise unzähligen Gegnern vorbei finden muss. Der gespielte Charakter hält dabei nicht wirklich viel aus und vor allem füllt sich die Lebensleiste extrem langsam, so dass ich immer wieder lange stehen bleiben musste, um erfolgreich an der nächsten Horde vorbei laufen zu können.
Das hat ein leider dazu geführt, dass ich am Ende echt nur noch schnell fertig sein wollte mit dem Spiel. Was wirklich schade ist. Denn trotz der angestaubten Grafik ist die Stadt eigentlich schön designed. Die Geschichte wird spannend und gut erzählt, sowohl in den Dialogen, als auch über Items, die man in der Welt findet. Die Charaktere sind allesamt interessant und haben abwechslungsreiche Hintergrundstories.
Hinten raus schwächelte für mich lediglich die Auflösung des Ganzen. Zumindest in dem von mir erreichten Ende 4. Ich hatte da irgendwie noch auf einen Twist oder kleinen Kniff am Ende gehofft, doch dann rollten auf einmal die Credits.
Weiterführende Links:
Fazit:
Solides Walking Sim Adventure mit gutem World Building, aber leider nervigem Action Anteil.
7/10